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Mobile Spielaktion Karlsruhe


Die Mobile Spielaktion Karlsruhe existiert seit dem Jahr 1978 und ist die Facheinrichtung für Spielpädagogik in Karlsruhe. Im folgenden haben wir in Kurzform die geschichtliche Entwicklung der Einrichtung und ihre grundlegende pädagogische Ausrichtung zusammengestellt. Detailiertere Informationen zur aktuellen Arbeit der Einrichtung finden sie in unserer aktuellen Konzeption (PDF-Datei, 2.7 MB).


Geschichtliche Entwicklung

Angeregt durch Projekte in anderen Städten der BRD entstand Mitte der 70er Jahre auch in Karlsruhe die Idee einer mobilen Spielbetreuung. Am 8. Mai 1978 startete das erste Karlsruher Spielmobil zu seiner ersten Spieltour. Ein sechsköpfiges Team mit befristeten Arbeitsverträgen (ABM) organisierte in den ersten Jahren von Mai bis September auf ca. 15 Spielplätzen Aktionen für Kinder zwischen 6 und 13 Jahren. Im November des selben Jahres wurde ein ausrangierter Berliner Doppeldeckerbus als Spielbus und fahrendes Materiallager gekauft und umgerüstet.
Seit 1980 fährt der MOBI-Bus in alle Karlsruher Stadteile. Durch die Schaffung zweier hauptamtlichen PädagogInnenstellen wurde es auch möglich, die Einrichtung auf einen Ganzjahresbetrieb umzustellen. So werden von Januar bis Dezember in den Nachmittagsstunden während der Schulzeit und teilweise ganztägig innerhalb der Ferienzeiten Spielaktionen für alle Karlsruher Kinder angeboten.
Im Mai 1987 wurde die Mobile Spielaktion um zwei hauptamtliche Stellen und um ein weiteres Spielmobil ergänzt. Ein Traktor mit zwei bunten Circuswagen und dem Namen "Känguruh" fährt zusätzlich und im regelmäßigen Turnus auf vier verschiedene Plätze im städtischen Kernbereich.
Seit ihrem Bestehen hat sich die Mobile Spielaktion kontinuierlich weiterentwickelt. Sie ist innerhalb der internationalen Szene (aus BRD, Österreich, Schweiz, Italien, Luxemburg, Großbritannien) eine der fünf größten Einrichtungen ihrer Art.
Die Mobile Spielaktion ist inzwischen eine spielpädagogische Facheinrichtung. Die Bedeutung des Spielens für die Kinder (und auch für die Erwachsenen) steht im Mittelpunkt des pädagogischen Handelns. Alle themenorientierte Spiel- und Ferienaktionen basieren auf dem Konzept zur Förderung des freien, selbstbestimmten Spieles der Kinder.
Die Mobile Spielaktion ist Teil eines von ihr mitinitiierten kommunal orientierten Netzwerkes für Kinderinteressen. Darin setzt sie sich vor allem für den Erhalt und die Erweiterung des freizügigen Spielraumes für Kinder ein. Die Partizipation der Kinder nicht nur in diesen Fragen ist dabei ein wichtiger Bestandteil der Arbeit.
Ein zusätzlicher Schwerpunkt der Mobilen Spielaktion ist die fachspezifische Erwachsenenbildung durch Seminare und Tagungen.


Pädagogische Ausrichtung

Das grundlegende Ziel ist es, den Kindern ihr Recht auf eine gesunde, ganzheitliche Entwicklung zu geben. Diese Entwicklung ist für die Kinder untrennbar mit dem Spiel verbunden. Das Recht der Kinder auf spielerisches Chaos, das Recht auf eine Vielfalt von Erfahrungsmöglichkeiten und das Recht auf eine eigenständige Persönlichkeitsentwicklung bleibt Basis aller Arbeiten. Dazu gibt es zwei Säulen:
Die Kinder werden in den Spielprozessen pädagogisch begleitet. Die immerwährenden Grenzerfahrungen (in allen 9 Entwicklungsbereichen) der Kinder werden unterstützt und animiert. Das Ziel ist, den Kindern in immer wieder neu konstruierten Rahmenbedingungen Freiraum zu gewähren, in dem sie sich selbst erfahren können, in dem sie einen bewußten Umgang mit den eigenen Grenzen erleben und den Respekt vor den Grenzen Anderer erlernen. Ziel ist weiterhin, den Kindern durch Orientierung und Wertevermittlung Halt zu geben, so daß sie auf Grundlage des Respektes und der Achtung dem Leben gegenüber eigenständig und lustvoll agieren können.
Des weiteren setzen wir uns in dem zweiten Arbeitsschwerpunkt mit unseren spielpädagogischen Kompetenzen für die Kinder in den politischen Gremien ein. In allen maßgeblichen Bereichen, in denen über die Spiel- und Erlebniswelten von Kindern gesprochen und entschieden wird, setzen wir uns für den Erhalt, den Ausbau und die Rückgewinnung von Aktionsräumen für Kinder ein.
Die Qualitäten der Mobilen Spielaktion liegen sowohl im Initiieren von Spielgelegenheiten und dem pädagogische Begleiten der Kinder in allen spielerischen Prozessen als auch im professionelle Vertreten der Kinderinteressen in allen relevanten Gremien.


Quiztomate

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